Bei der Computer-Tomografie handelt es sich um ein spezielles Röntgenverfahren, das Querschnittsbilder verschiedener Körperabschnitte anfertigt.
Das Verfahren wurde 1972 von dem amerikanischen Physiker A.M. Cormack und dem britischen Ingenieur G.N. Hounsfield entwickelt, die für ihre Entwicklung 1979 den Nobelpreis für Medizin erhielten.
Die Methode wurde innerhalb weniger Jahre zu einem der wertvollsten diagnostischen Verfahren der Radiologie. Die Geräte erfuhren seit ihrer Einführung eine rasche technische Entwicklung, vor allem ihre Bildqualität und Aufnahmezeit betreffend: Während die Geräte bei der ersten Generation für eine Schichtaufnahme noch fünf Minuten benötigten, brauchen die neuesten Geräte nur noch 500 Millisekunden und weniger.
Multi-Slice-CT
Was ist neu an der Technik der „Multislice“-CT?
Die neueste Generation der Computertomografen zeigt zwei ganz entscheidende Vorteile: Das Röntgenröhren-Detektorsystem rotiert im Gegensatz zu den älteren CTs deutlich schneller um den Patienten. Zusätzlich werden gleichzeitig mehrere Schichten statt nur eine Schicht aufgenommen. Daraus ergibt sich eine Geschwindigkeitssteigerung um mehrere Faktoren im Vergleich zu den herkömmlichen CTs. Der Rest hat sich nicht geändert, auch im Multislice-CT werden Scheibchen berechnet, die der Radiologe betrachten und daraus einen Befund erheben muss.
Copyright Charité Dr. med. Patrik Rogalla (2003) web.rad.charite.de