Gemeinschaftspraxis für Diagnostische Radiologie in Baunatal und Kassel - MRT (Kernspintomografie)
Gemeinschaftspraxis für Diagnostische Radiologie in Baunatal und Kassel

Kernspintomografie / Magnetresonanz-Tomografie (MRT)

 
 
 
 
Was ist eine Kernspintomografie oder ein MRT?
Die Kernspintomografie bzw. Magnetresonanz-Tomografie (MRT) bezeichnet ein modernes Schnittbildverfahren, das die Prinzipien der kernmagnetischen Resonanz des menschlichen Körpers nutzt. Anders als beispielsweise bei der Computertomografie werden zur Erzeugung der Bilder keine Röntgenstrahlen eingesetzt, sondern starke, aber ungefährliche Magnetfelder und Radiowellen.

Dieses Verfahren liefert gestochen scharfe Schnittbilder aus dem Körperinneren, die schon fast die Qualität anatomischer Zeichnungen haben können. Die Kernspintomografie liefert eine hervorragende Weichteildarstellung, speziell der Organe des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark), aber auch anderer Organe.
Durch die Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten ist mittlerweile auch die Bildgebung sich bewegender Organe (z.B. das schlagende Herz) möglich.

Mit Hilfe dieser Technik lassen sich auf nicht-invasive (ohne Eingriff in den Körper) Weise in relativ kurzer Zeit Schichtaufnahmen nahezu jeden Körperteiles in beliebigem Winkel und Richtung erzeugen. Diese Informationen liegen in digitaler Form vor, was dem Radiologen ermöglicht, nach der Untersuchung mit Hilfe leistungsstarker Computer verschiedenste Ansichten des untersuchten Körperteiles zu erzeugen.

Eine umfassende, wirkungsvolle und das Erkrankungsrisiko senkende Gesundheitsvorsorge durch die Kernspintomografie wird in den USA bereits erfolgreich umgesetzt.
Die Entwicklung dieser Technologie wurde in den Jahren 1952 und 2003 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.


Wie erfolgt die Untersuchung?
Das Gerät steht in einem magnetisch abgeschirmten, hellen Raum.
Der Untersuchungstisch wird mit dem Patienten in den Magnetring gefahren. Das System ist am Kopfende offen, so dass hier eine Begleitperson Platz nehmen kann.
Die Untersuchung erfolgt völlig schmerzfrei und unmerklich. Der einzige Komfort-Nachteil: Die Zeitdauer von 10 -30 Minuten, in der man unbeweglich liegen bleiben muss. Gegen die evtl. störenden lauten Geräusche hilft ein Kopfhörer mit entspannender Musik.
Über eine Sprechanlage hat der Patient Kontakt mit dem Arzt und kann die Behandlung - wenn nötig - jederzeit unterbrechen.

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